Daddy Shot My Rabbit

Chris Jäger

2023

In »Daddy Shot My Rabbit« unter­sucht der Choreo­graf Chris Jäger zusammen mit den Tänzer:innen die Auswir­kungen von Traumata auf den Körper und dessen natür­liche Bewäl­ti­gungs­stra­te­gien. Neuro­genes Zittern ist ein Beispiel für eine unmit­telbar physio­lo­gi­sche Reaktion, die eine spontane Erholung vom schockie­renden Ereignis fördert und Betrof­fenen im Nachhinein als thera­peu­ti­sche Maßnahme helfen kann. Setzt sich das Trauma jedoch fest, kann es zu langan­hal­tenden Verhal­tens­än­de­rungen führen, die sich auch auf folgende Genera­tionen auswirken. Umso wichtiger ist ein trans­pa­renter Umgang mit seeli­schen Verwun­dungen, um ihre Auswir­kungen zu minimieren. Das Stück rückt den Umgang mit mentaler Gesund­heit in den Fokus, da es Betrof­fenen möglich sein sollte, ihre seeli­schen Verlet­zungen offen und ohne Stigma­ti­sie­rung anzusprechen.

Künst­le­ri­sche Leitung/Choreografie: Chris Jäger

Tänzer:innen: Laura García Aguilera, Linus Jansner, Anna Rose, Francesca Sacchi

Drama­turgie: Nicholas Zöckler

Sound­de­sign: Hörður Már Bjarnason

Licht­de­sign: Raquel Rosildete

Bühne/Kostüm: Chris Jäger

Produk­ti­ons­lei­tung: Martin Naundorf

Kommu­ni­ka­tion: Wayra Schübel