Die Kunstaktion setzt auf unmittelbare Präsenz im öffentlichen Raum. Sie arbeitet mit einfachen, klaren Gesten, die Passant*innen irritieren, einladen oder zum Innehalten bringen. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunst außerhalb klassischer Räume wirken kann – ohne Schwellen, ohne feste Erwartungen, dafür mit der Möglichkeit spontaner Begegnungen. Die Aktion versteht sich als temporäre Intervention, die alltägliche Routinen kurz unterbricht und neue Blickwinkel eröffnet. Sie untersucht, wie kleine Verschiebungen im Stadtraum Wahrnehmung verändern und welche Gespräche daraus entstehen können.